Verdi ruft zu Streiks im Handel auf – Supermärkte betroffen?

Die Gewerkschaft Verdi hat bundesweit zu Warnstreiks im Handel aufgerufen, um Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu machen. Über 5.000 Beschäftigte des Einzel-, Groß- und Außenhandels an über 200 Standorten, darunter Filialen von Edeka, Rewe, Douglas, H&M und Ikea, beteiligten sich. Kunden müssen mit Verzögerungen an Kassen und Leergutannahme rechnen.

Verdi fordert 7 Prozent mehr Lohn und mindestens 225 Euro brutto bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber bieten hingegen 2 Prozent Erhöhung ab November und weitere 1,5 Prozent ab August 2027 bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht keine spürbaren Auswirkungen für Verbraucher.

Gestreikt wurde unter anderem in Berlin-Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Hamburg. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer betonte, dass die Arbeit der Beschäftigten einen höheren Wert habe und sich dies im Portemonnaie widerspiegeln müsse. In Deutschland arbeiten rund 5,2 Millionen Menschen im Handel, davon 3,4 Millionen im Einzelhandel. Die Tarifbindung in der Branche ist rückläufig.

Quelle: ntv.de
Dieser Text wurde auf Grundlage von öffentlich verfügbarer Quellen mit Hilfe von KI erstellt.

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