Trumpf schreibt rote Zahlen: Krise im deutschen Maschinenbau

Der schwäbische Maschinenbauer Trumpf hat für das Geschäftsjahr 2024/25 rote Zahlen gemeldet. Sowohl Umsatz als auch Auftragseingang gingen zurück, während die Kosten eines geplanten Stellenabbaus von rund 1.000 Positionen das Ergebnis nach Steuern in den negativen Bereich drückten.

Als Hauptursachen nennt das Unternehmen die anhaltend schwierige Weltwirtschaftslage sowie die strukturelle Schwäche in der europäischen Industrie. Der Druck auf den Maschinenbausektor wächst: Neben gedämpfter Nachfrage aus China belasten geopolitische Unsicherheiten und die protektionistische Handelspolitik der USA die Auftragslage.

Trotz der ernüchternden Bilanz sieht Trumpf nach eigenen Angaben vorsichtige Anzeichen einer Erholung. Das Unternehmen bleibt ein Barometer für den Zustand der deutschen Industrie – und dessen aktuelle Anzeige gibt wenig Anlass zur Entwarnung.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert