Bayer übertrifft Prognosen: Agrarsparte treibt Gewinnsprung
Der Leverkusener Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat zum Jahresauftakt 2026 die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) stieg im ersten Quartal um neun Prozent auf 4,45 Milliarden Euro – maßgeblich befeuert durch die Crop-Science-Sparte, die stark zulegte.
Die Märkte reagierten prompt: Die Bayer-Aktie kletterte im frühen Handel um rund sechs Prozent auf 39,35 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von über sechs Prozent. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs sowie Währungseffekten, die das EBITDA um 321 Millionen Euro belasteten, fiel das Konzernergebnis mit 2,76 Milliarden Euro solide aus.
Den währungsbereinigten Jahresausblick bestätigte das Unternehmen. CEO Bill Anderson zeigte sich optimistisch – auch angesichts einer schwächelnden Pharma-Sparte. Offen bleibt indes die milliardenschwere Glyphosat-Rechtsstreitfrage, die Analysten weiterhin beschäftigt.