Hantavirus: EU-Behörde ECDC gibt Entwarnung bei Mutation
Nach dem Hantavirus-Ausbruch an Bord des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ hat die Europäische Gesundheitsbehörde ECDC Entwarnung gegeben: Es gibt laut ECDC keinen Hinweis auf eine Mutation des nachgewiesenen Andes-Typs des Hantavirus. Der Virus sei zudem nicht leicht von Mensch zu Mensch übertragbar – ein zentraler Unterschied zur Corona-Pandemie.
Die EU-Kommission koordiniert unterdessen die europäische Reaktion und unterstützt nationale Behörden bei der Eindämmung. Das Kreuzfahrtschiff „Hondius“ wurde evakuiert; alle möglicherweise infizierten Passagiere befinden sich in Kliniken oder Quarantäne. Mehrere europäische Staaten hatten Flugzeuge zur Evakuierung entsandt.
Auch Fachärzte und die Weltgesundheitsorganisation WHO bekräftigen: Der Ausbruch sei „nicht das nächste Covid“ und stehe nicht am Beginn einer Pandemie. Das Risiko für die Allgemeinbevölkerung werde von der ECDC weiterhin als „sehr gering“ eingestuft. Gleichwohl werden betroffene Passagiere weiter überwacht.
Quellen: RTL News | Tagesschau | Web.de
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