Gipfel in Peking: Xi warnt Trump vor Einmischung in Taiwan

In einer Atmosphäre zwischen pompösem Empfang und diplomatischer Kühle sind US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Peking zu einem entscheidenden Gipfeltreffen zusammengekommen. Nach einem Rundgang durch den historischen Himmelstempel zogen sich die beiden Staatschefs zu mehrstündigen Verhandlungen zurück, die die politische Weltkarte der kommenden Jahre prägen könnten.

Im Zentrum der Gespräche stand jedoch die Taiwan-Frage. Staatschef Xi Jinping richtete dabei laut Berichten von Euractiv und DW eine unmissverkehrliche Warnung an seinen US-Amtskollegen. Xi betonte, dass Taiwan das „Heiligste aller Interessen“ Chinas sei und die USA davor warnte, in dieser Frage mit dem Feuer zu spielen. Die jüngsten US-Bestrebungen, die militärische Zusammenarbeit mit Taiwan zu vertiefen, wurden von chinesischer Seite als direkte Provokation gewertet.

Neben der Taiwan-Problematik standen der Handelskonflikt und der Krieg im Iran auf der Agenda. Laut der Tageszeitung „taz“ verhandelten Xi und Trump intensiv über die Versorgungslinien und den Einfluss in der Golfregion. China, das traditionell enge Energiebeziehungen zum Iran pflegt, drängt auf eine Deeskalation, während Trump seinen Kurs des maximalen Drucks fortzusetzen scheint. Dennoch gab es auch versöhnliche Töne: Xi bezeichnete die Gespräche als „konstruktiv“ und sprach von einer neuen Basis für die sino-amerikanischen Beziehungen.

Trump forderte in gewohnter Manier faire Wettbewerbsbedingungen für US-Unternehmen und kritisierte das enorme Handelsdefizit. „Wir können nicht zulassen, dass unsere Industrie durch unfaire Praktiken zerstört wird“, so der US-Präsident vor Journalisten. Trotzdem zeigten sich beide Seiten bemüht, den Gipfel als Erfolg zu inszenieren. Europa beobachtet diese Annäherung jedoch mit Argwohn. In Brüssel befürchtet man, dass bilaterale Deals zwischen Washington und Peking auf Kosten europäischer Exporteure gehen könnten.

Der Staatsbesuch wird am morgigen Freitag fortgesetzt. Experten erwarten, dass dann konkrete Absichtserklärungen in den Bereichen Halbleitertechnologie und Agrarexporte unterzeichnet werden könnten. Die kommenden Stunden werden zeigen, ob die „warmen Worte“ des Empfangs einer dauerhaften diplomatischen Lösung weichen können oder ob die Warnung Xis die Gespräche überschattet.

Dieser Text wurde auf Grundlage von öffentlich verfügbarer Quellen mit Hilfe von KI erstellt.

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